Entstehung & Geschichte

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Im Jahr 1962 war es soweit: Der Grundstein für das heutige Dreschhallenfest wurde gelegt. Was als Fest für die Merklinger und Gäste aus der Umgebung begann, entwickelte sich über die Jahre zu einer festen Tradition mit drei Tagen voller Musik, Geselligkeit und bester Blasmusik.

In den 60er Jahren war es für Vereine äußerst schwierig, die immer größer werdenden finanziellen Aufwendungen für Anschaffungen und Reparaturen von Instrumenten selbst zu bestreiten.

Ernst Schindele hatte deshalb die Idee, aus der Not eine Tugend zu machen und empfahl dem Musikverein mit einem kleinen Feste die Kasse aufzufrischen. Als Veranstaltungsort wurde die damals noch im Betrieb befindliche Dreschhalle an der alten Würmbrücke ins Auge gefasst. Diese wurde auch spontan von der Fam. Mettler zur Verfügung gestellt.

Was damals wohl keiner ahnte: Das Dreschhallenfest ist seit seiner Erfindung im Jahre 1962 zu einem der größten Sommerfeste in der Umgebung geworden.

In den Hallen der Familie Mettler wurden damals Sitzgelegenheiten aufgebaut – allerdings hauptsächlich für die Pausen. Denn im Mittelpunkt stand das gemeinsame Feiern und Tanzen zur Musik. Für die nötige Stärkung sorgten kühles Bier und gutes Essen, damit die Gäste unbeschwerte Stunden genießen konnten.

Die Blaskapelle spielte von der Holzempore und die besonderen Lichterketten sorgten für eine einzigartige Atmosphäre in der Halle. Eine Stimmung, die bis heute in Erinnerung geblieben ist. Mancher Musiker schwärmt auch nach 60 Jahren noch mit leuchtenden Kinderaugen von diesen besonderen Momenten und den unvergesslichen Stunden in der Dreschhalle.

So entstand ein Fest, das damals begann und bis heute Menschen verbindet – mit Musik, Tradition und vielen schönen Erinnerungen.